OELINGHAUSEN

Ein Ort des Glaubens, der Geschichte und der Natur. Oelinghausen stellt eine historisch gewachsene Kulturlandschaft dar, geprägt durch einen jahrhundertelangen sakralen Bezug. Die künstlerische Ausgestaltung der Klosteranlage reflektiert verschiedene 

kunsthistorische Epochen – sichtbar in Architektur, skulptur und Malerei. Stilpluralität und der Erhalt historischer Substanz 

verleihen dem Ort eine besondere ästhetische wie historische Tiefe. Die Lage am Rande der Kalten Lieth unterstreicht die 

Verbindung von spiritueller Praxis und landschaftlichem Rückzug.

Diese besondere Konstellation bildet den Ausgangspunkt für ein auf sechs Monate angelegtes künstlerisches Projekt des Arnsberger Künstlers Andreas Otto. Im Zentrum steht eine offene, prozessorientierte Auseinandersetzung mit dem Ort. Ziel ist keine finale 

Werkgruppe, sondern ein forschender Zugang zu den materiellen wie immateriellen Schichten Oelinghausens. Otto widmet sich 

der Untersuchung von Spuren, Bildstrukturen und Oberflächen. Er nähert sich historischen Fresken, architektonischen Formen und 

der Beziehung zwischen Raum und Fläche aus der Perspektive des zeitgenössisch künstlerischen Blicks.

Die Beschäftigung mit Oelinghausen wird dabei auch von autobiografischen Elementen begleitet. Erinnerungen an frühe Erfahrungen mit Kunst – etwa die erste verkaufte Zeichnung – sowie an Kindheitserlebnisse wie den Walnussbaum im Klosterhof oder Wanderungen zum Gasthof Danne verflechten sich mit der analytischen Recherche. So entsteht eine Verbindung von individueller Erinnerung und kunsthistorischem Diskurs.

Die Beschäftigung mit Oelinghausen wird dabei auch von autobiografischen Elementen begleitet. Erinnerungen 

an frühe Erfahrungen mit Kunst – etwa die erste verkaufte Zeichnung – sowie an Kindheitserlebnisse wie den 

Walnussbaum im Klosterhof oder Wanderungen zum Gasthof Danne verflechten sich mit der 

analytischen Recherche. So entsteht eine Verbindung von individueller Erinnerung und

kunsthistorischem Diskurs.

„Andreas Otto begibt sich auf künstlerische Spurensuche in Oelinghausen und entdeckt in den Mauern und Ausstattungsstücken u.a. auch seine biografischen Wurzeln wieder. In seinen grafischen und drucktechnischen Arbeiten nimmt er Bezug auf die jahrhundertalte Geschichte des Klosters und transferiert damit Themen von Religion, Kunst und Natur dieses magischen Ortes in unsere Zeit.“

 

Prof. Dr. Stefanie Lieb

Studienleiterin Kunst und Kultur . Katholische Akademie Schwerte

FLOWERS III

mischtechnik auf karton

je 148 x 105 mm

 

MAX VON OELINGHAUSEN

mischtechnik auf aludibond

520 x 900 mm

TAUBE RAUS

mischtechnik auf karton

250 x 250 mm

KALTE LIETH

mischtechnik auf karton

320 x 830 mm

KREUZWEG OELINGHAUSEN

erica vonhof . aachen

französischer sandstein . 1967

KREUZWEG OELINGHAUSEN

andreas otto . mischtechnik auf karton

je 250 x 250 mm

 

DADA IST ÜBERALL

mischtechnik auf karton

297 x 210 mm

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